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Vernissage SOLWODI „Solidarität und Stärke“
Im Gedenken an Sr. Dr. Lea Ackermann
Mit einer feierlichen Vernissage am Donnerstag, 07. Mai 2026, lädt SOLWODI Deutschland e.V. zur Eröffnung der Ausstellung „Solidarität und Stärke in das Frauenmuseum Bonn ein. Ab 17:30 Uhr beginnt der Abend mit einem Sektempfang, bevor um 18:00 Uhr die offizielle Eröffnung folgt. Im Zentrum der Veranstaltung steht ein Thema von großer gesellschaftlicher Relevanz: der Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen mit Flucht- und Migrationshintergrund sowie die Stärkung ihrer Rechte und Perspektiven.
Die Ausstellung „Solidarität und Stärke“ würdigt das Lebenswerk von Sr. Dr. Lea Ackermann, die 2023 verstorben ist. Als Gründerin von SOLWODI setzte sie sich über Jahrzehnte hinweg unermüdlich für den Schutz, die Rechte und die Würde von Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte ein. Ihr Engagement bildet das Herzstück dieser Ausstellung, die die Themen Gewalt, Solidarität und Empowerment künstlerisch und gesellschaftspolitisch in den Fokus rückt.
Die Vernissage eröffnet mit einer Reihe hochkarätiger Redebeiträge, die den Rahmen für die Ausstellung setzen. Prof. Ursula Männle, Staatsministerin a.D., Dr. Maria Decker, Vorsitzende von SOLWODI Deutschland e.V., sowie Mitarbeiterinnen aus Kenia, die per Online-Zuschaltung teilnehmen, werden die Gäste begrüßen. Abgerundet wird das Programm durch Gudrun Angelis, die als Projektleiterin Einblicke in die Entstehung und Gestaltung der Ausstellung gibt.
Neben den inhaltlichen Beiträgen setzt die Vernissage auch künstlerische Akzente: Der Travestiekünstler Curt Delander sowie das A-Capella-Ensemble Pentarmony begleiten den Abend und schaffen einen atmosphärischen Rahmen. Im Anschluss sind die Gäste eingeladen, bei einem Buffet, das von Frauen aus SOLWODI-Projekten gestaltet wird, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Ausstellung selbst ist vom 08. Mai bis zum 21. Juni 2026 im Frauenmuseum Bonn zu sehen. Insgesamt 32 bildende Künstlerinnen präsentieren Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation und Multimedia, die sich eindrucksvoll mit den Lebensrealitäten von Frauen auseinandersetzen, die von Gewalt betroffen sind. Ergänzt werden diese künstlerischen Positionen durch persönliche Erfahrungsberichte von Zeitzeuginnen und -zeugen, die eindringliche Einblicke in individuelle Lebenswege sowie gesellschaftliche und politische Entwicklungen geben.
Ziel der Ausstellung ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Situation betroffener Frauen zu schärfen und zugleich Werte wie Solidarität, Respekt und Gleichberechtigung in den Fokus zu rücken. Gerade vor dem Hintergrund aktueller globaler Entwicklungen kommt diesen Themen eine besondere Bedeutung zu.
Während der Laufzeit der Ausstellung werden zudem mehrere öffentliche Führungen angeboten, die Besucherinnen und Besuchern vertiefende Einblicke in die Werke und Hintergründe ermöglichen. Diese finden am 17. Mai, 21. Mai und 18. Juni 2026 statt.