Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Verein der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V.

IDA DEHMEL: 1870 – 1942 Ihr Leben, ihre Zeit

18. Januar 2026 – 10. Mai 2026

Eine Hommage an Ida Dehmel, die Gründerin der GEDOK vor 100 Jahren.

Das Frauenmuseum beginnt das Jahr 2026 mit einem großen Aufschlag! Es ist die Hommage an die Gründerin der GEDOK vor 100 Jahren, ein Projekt in drei Teilen auf 2000 qm. lda Dehmel war nicht nur die umschwärmte Muse und viel geliebt von den Dichtern ihrer Zeit, sondern auch engagiert für Frauenrechte, das Frauenstimmrecht und Organisation. lhr größtes Werk war die Gründung der GEDOK, um Künstlerinnen aller Sparten zu unterstützen. Bis heute existiert die GEDOK, ist aktiv, förderlich und fordernd.

Ein dreiteiliges Projekt auf : 

Die Gründerin Ida Dehmel c/o GEDOK Bonn, kuratiert von Waltraud Pritz, Leiterin Bildende Kunst
Künste | Frauen | Netzwerk c/o GEDOK Karlsruhe, kuratiert von Prof. Daniela Butsch
Gelobtes Land Kunst c/o Netzwerk Frauenmuseum, kuratiert von Marianne Pitzen

Programm: 

1. Februar | 15:00 Uhr
Lesung
Die verfemten Malerinnen des 20. Jahrhunderts 
mit Ingrid von der Dollen

8. Februar | 11:30 Uhr
Matinee
Kurzfilm und Performance „GESPRÄCHE MIT IDA – GESPRÄCHE MIT VIELEN – Fragmentarische Dialoge in Wort und Bewegung“ mit Ricarda Rommerscheid und Simone de Saree

28. März | 19:00 Uhr
Konzert
CELLO MEETS FEMALE COMPOSER & MORE: Werke von Komponistinnen aus der Zeit von Ida Dehmel und jüdischen Komponisten des 20. Jahrhundert
mit Alexandra Netzold – Violoncello & Oliver Taupp – Klavier

29. März | 11:30 Uhr
Lesung
EIN PÄCKCHEN VOLL HOFFNUNG – Texte aus vier Generationen, u.a. über die Weitergabe von (Kriegs-)Traumata
mit Riccarda Rommerscheidt

Artemisia:
Die Spiele des Eros – eine fröhliche Betrachtung der Natur –

22. Februar 2026 – 26. April 2026

Artemisia ist eine internationale Projektgruppe, gegründet 2021 von Ghislaine Watanabe und Letitia Gaba.

Die Spiele des Eros versteht sich als interdisziplinäres und interkulturelles Kunstprojekt, das unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt. Es lädt dazu ein, über den Zusammenhang zwischen Mensch und Natur, Körper und Umwelt sowie Liebe und Verantwortung nachzudenken – und mögliche Wege zu einem bewussteren, nachhaltigeren Miteinander zu reflektieren.

Vernissage:

22.02.2026, 14.00 Uhr

Es spielt das Duo KontraSax

Christina Fuchs & Romy Herzberg

Lesung::

08.03.2026, 14.00 Uhr

Finissage:

26.04.2026, 14.00 Uhr

VORSCHAU

7. Mai – 21. Juni 2026
SOLWODI | Solidarität und Stärke: Im Kampf gegen Gewalt und für die Rechte von Frauen und Mädchen

Die Ausstellung widmet sich den drängenden Themen Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Flucht- und Migrationshintergrund und beleuchtet die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Wir führen die Ausstellung zu Ehren von Sr. Dr. Lea Ackermann durch, die im Jahr 2023 verstorben ist und als Gründerin von SOLWODI unermüdlich für die Rechte und den Schutz dieser Frauen gekämpft hat.
Beiträge von 32 bildenden Künstlerinnen veranschaulichen in ihren Werken, darunter Gemälde, Skulpturen, Installationen und multimediale Arbeiten, das Bewusstsein für diese Themen. Darüber hinaus werden persönliche Erfahrungsberichte von Zeitzeug*innen präsentiert, die Einblicke in die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen geben, die diese Frauen erlebt haben.
Ziel der Ausstellung ist es, Solidarität, Respekt und Gleichheit zu fördern – Werte, die in der heutigen Zeit von entscheidender Bedeutung sind.

31. Mai – 17. Januar 2027
Damals, Heute, Morgen. – 45 Jahre Frauenmuseum Bonn.

Das Frauenmuseum Bonn feiert 2026 sein 45-jähriges Jubiläum: 45 Jahre Kunst, Kultur und Geschichte aus weiblicher Perspektive. Dieses Jubiläum ist Anlass, zurückzuschauen, das Heute sichtbar zu machen und gemeinsam nach vorn zu blicken.

Das Jahresprojekt 2026 gliedert sich in drei miteinander verbundene Teile: Es erinnert an die Geschichte des Hauses und seine wegweisenden Ausstellungen, es zeigt die Vielfalt und Relevanz der aktuellen Arbeit, und es öffnet einen partizipativen Raum für Visionen einer feministischen Museumspraxis der Zukunft.