Wir können alles „außerGewöhnlich“

70 Jahre GEDOK Bonn

19. November – 26. Februar 2023

Die GEDOK Bonn wurde im Mai 1952 gegründet und feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag. Sie ist die älteste noch bestehende Künstlerinnen-Gruppe in Bonn. GEDOK steht für Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden.

Das Thema ist,  wir können alles „außerGewöhnlich“

Alles was außerhalb des Gewöhnlichen/Gewohnten liegt. Überraschende neue Sichtweisen, Ansichten, Denk-und Anschauungs-Ansätze, um die Ecke gedacht/gesehen, Vorstellungen die über das gewohnte Maß hinausgehen (fiktional, utopisch, märchenhaft). Außergewöhnlich will provozieren und auffallen.

Es werden Arbeiten von 42 Künstlerinnen gezeigt, in den unterschiedlichsten Techniken, wie Malerei, Fotografie, Grafik, Zeichnung, Skulptur, Installation, Video und Schriftkunst.

Vernissage: Samstag, 19.11.22 um 16 Uhr, Grußwort von Franziska Behrentin (1. Vorsitzende GEDOK Bonn), Katja Dörner (Oberbürgermeisterin Bonn), Dr. Barbara Scheuermann (Kunstmuseum Bonn)

Kuratorin: Waltraud Pritz

Künstlerinnen: Miep Adenacker, Iris Adomeit, Alexandra Birschmann, Birgit Brandt-Siefart, Rosemarie Bühler, Birgitta Büssow, Ellen R. Dornhaus, Anja Eichen, Anja-Katrin Grimm, Sabine A. Hartert, Irmgard Hofmann, Irmelis Hochstetter, Barbara Hoock, Annette Kipnowski, Ute Krautkremer, Monika Kropshofer, Petra Kulcsar, Karin Kunczik-Rüdiger, Clotilde Lafont-König, Stefanie Lange, Traudel Lindauer, Christine Ludwigs, Cheryl McIntosh, Astrid Meiners-Heithausen, Ljiljana Nedovic-Hesselmann, Sabine Puschmann-Diegel, Claudia Quick, Veronika Rappaport, Cathrin Reiss, Ricarda Rommerscheidt, Christiane Rücker, Simone de Saree, Brigitte Schlombs, Angelika Schneeberger, Christiane Simonis, Christine Theile, Gisela Thielmann, Helga Thomas-Berke, Regina Thorne, Eva M. Töpfer, Cesa Wendt, Katja Zander.

 

Sie wollten nur studieren… 

Der Numerus Clausus und die jungen Frauen

20. November – 22. Dezember 2022

Die in der Ausstellung gezeigten jungen Frauen unterscheiden sich stark hinsichtlich ihres Geburtszeitpunktes und -ortes, ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation, ihres familiären und kulturellen Hintergrundes, ihres Wohnortes, ihrer Konfession, des Berufes des Vaters, ihres ursprünglichen Berufes und ihres späteren Werdegangs.  Allen gemeinsam war jedoch der Wunsch nach einem Studium und die Tatsache, dass das Numerus-Clausus-Gesetz ihr Leben grundlegend beeinflusste und ihre Lebensentscheidungen stark prägte und einschränkte.

Unsere Ausstellung versucht, das Schicksal, den Werdegang und die außergewöhnlichen Leistungen dieser im ersten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts geborenen Frauengeneration lebendig werden zu lassen und ihr Andenken zu bewahren.

Organisiert durch das Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS), Universität Bonn, basierend auf der Ausstellung der 2b Gallery in Budapest im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt „Academic antisemitism, women’s emancipation, and Jewish assimilation“ von Judith Szapor, McGill University, unterstützt durch einen Social Sciences and Humanities Research Council of Canada Insight Grant.