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Die Hälfte des Himmels – Filmpremiere

So. 8. März 2026: 11:00 - 12:30 Uhr

Internationaler Weltfrauentag – 8. März 2026 – Frauenmuseum Bonn – 11 Uhr – und Goethe Institut Peking

Filmvorstellung mit anschließendem Gespräch

Erstvorstellung des Films:

Die Hälfte des Himmels  

Dokumentarfilm über die gleichnamige spektakuläre Ausstellung des Bonner Frauenmuseum im Jahr 1998.
Dabei handelte es sich um eine umfassende Präsentation hochkarätiger chinesischer Künstlerinnen.
Der Film basiert auf historischem Filmmaterial von Annelie Runge und Rotraud von der Heide.

Regie: Chris Werner, 2026

Zum Film

1998 lud das Frauenmuseum Bonn 25 Künstlerinnen aus China ein, um die Ausstellung „Die Hälfte des Himmels“  zu realisieren. Die meisten Werke waren Rauminstallationen, die vor Ort in Bonn entstanden. Diese Kunstform etablierte sich damals gerade in China und wurde hauptsächlich von Frauen betrieben. Mit Aufnahmen aus dem Jahr 1998 und zeitgenössischen Kommentaren dokumentiert der Film diesen kreativen Prozess: von den kämpferischen Anfängen über das Kennenlernen über kulturelle Grenzen  hinweg bis hin zur spektakulärsten Ausstellung, die das Frauenmuseum Bonn bis zu diesem Zeitpunkt gesehen hatte.

Die Regie des Films führte Chris Werner, die damals eine der Kuratorinnen der Ausstellung war. Er basiert auf insgesamt 14 Stunden historischem Material – im Wesentlichen handelt es sich um einen Dokumentarfilm mit zahlreichen Interviews mit chinesischen Künstlerinnen, in dem ihre Werke und die Ausstellung sowie die Anfänge und die Umsetzung des Projekts gezeigt werden, das von der deutschen Regierung und der chinesischen Botschaft in Bonn – damals Hauptstadt Deutschlands – wohlwollend unterstützt wurde.

Außerdem: 1996 gab es in Bonn (Kunstmuseum Bonn) eine große Ausstellung mit mehr als 30 chinesischen Künstlern – darunter war keine einzige Künstlerin! „Die Hälfte des Himmels“ war also eine Reaktion des Frauenmuseums Bonn, das auf beeindruckende und überzeugende Weise die außergewöhnliche Qualität und Originalität chinesischer Künstlerinnen unter Beweis stellte. Die Menschen in Deutschland wussten nicht viel über China – sie waren beeindruckt. Die Ausstellung wurde in ganz Deutschland sehr gut aufgenommen.

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